Intermittent Fasting

Beim Intermittent Fasting handelt es sich um ein sogenanntes unterbrochenes Fasten, das mittlerweile von vielen Ernährungsexperten und Sportmedizinern angepriesen wird. Dafür muss der Körper täglich 16 Stunden ohne Nahrungsmittel auskommen. Wie man sich diese 16-Stunden-Pause einteilt, bleibt jedem selbst überlassen.

Wenn man beispielsweise abends um 20 Uhr die letzte Mahlzeit des Tages zu sich nimmt, darf man am nächsten Tag erst wieder zu Mittag essen. Ich finde das eigentlich gar nicht schlimm. Wenn ich an meine stressigen beruflichen Zeiten zurückdenke, habe ich das Frühstück ohnehin immer ausgelassen und dabei ohnehin, ohne es bewusst zu machen, intermittent gefastet. Auch die lang bekannte Methode des Dinner- oder Breakfast-Cancellings, wo man entweder das Abendessen oder das Frühstück auslässt, ist im Prinzip nichts anderes.

Folgende Effekte werden durch das Intermittent Fasting angepriesen:

  • Die Reduzierung des Körperfettanteils
  • Das erhöhte Ausschütten von Wachstumshormonen
  • Eine Verbesserung der Immunabwehr
  • Das Senken des Blutdrucks
  • Das Reduzieren des oxidativen Stresses
  • Die Vorbeugung gegen Zivilisationskrankheiten wie Diabetes Typ 2, Bluthochdruck und Krebs
  • Eine erhöhte Lebenserwartung

Grundsätzlich sind dies lauter Dinge, die mit einer gesunden Ernährung und einer gesunden Lebensweise einhergehen.

Dennoch, Menschen die diese Diät bewusst ausprobiert haben, berichten davon, dass sie sowohl körperlich als auch geistig viel leistungsfähiger werden und sich generell viel wacher fühlen.

Besonders für Menschen, die das Essen in Gesellschaft lieben, mag diese Diät eine große Herausforderung sein. Denn wer sitzt schon gerne am gedeckten Familien-Frühstückstisch und nippt ruhig an seiner Tasse Kräutertee? Manche halten es auch schwer aus, ihr Magenknurren zu ignorieren.

Aus meiner Sicht ist diese Diät eine relativ einfache, denn in den übrigen acht Stunden darf man ja theoretisch essen, was man will. Doch auch mir hat der Selbstversuch gezeigt, dass ich dann in meinen “Essenszeiten” weniger Appetit hatte und dadurch weniger gegessen habe, was über die Zeit doch zu einem erheblichen Gewichtsverlust führte.

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