Die richtige Körperhaltung ist das A und O beim Laufen. Wir sagen Ihnen, wie es funktioniert.

Spannen Sie zuerst Ihre Bauchmuskeln etwas an und halten Sie die Spannung, denn so sorgen Sie für eine relativ aufrechte Körperhaltung. Ihr Oberkörper sollte nur wenig nach vorne gebeugt sein, damit Sie Ihre Schritte optimal setzen können. Finden Sie einen guten Mittelweg zwischen einem Hohlkreuz und einem kerzengeraden Oberkörper.

Die Haltung der Arme ist ebenfalls nicht unerheblich beim Laufen, denn wenn diese bei jedem Schritt mitschwingen, unterstützen sie Ihre Laufleistung beträchtlich. Sie sollten Ihre Unterarme nach Möglichkeit parallel zur Erde halten und die Hände ganz locker schließen.

Auch die Schrittlänge ist maßgeblich für das Laufen. Sie sollten darauf achten, den Fuß nie vor dem Knie aufzusetzen, denn umso größer Ihre Schritte sind, desto mehr werden Ihre Gelenke, Muskulatur und Ihr Gewebe belastet. Wenn Sie den Unterschenkel auf den Boden aufsetzen, sollte dieser möglichst senkrecht und nahe zum Körper stehen.

Das bewirkt zwar, dass sie kleinere Schritte machen, doch die kleinen Schritte sind die Basis für einen leichten und sauberen Laufstil. Dadurch ist es einfacher, den Oberkörper gerade und die Hüfte gestreckt zu halten.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Belastung Ihres Fußes so gering wie möglich zu halten, allerdings spielen hier die Gegebenheiten des Untergrunds und Ihre eigene Veranlagung eine Rolle. Man unterscheidet hier danach, wie der Fuß abgerollt wird.

Der Fersenlauf

Dieser Laufstil ist unter Läufern sehr weit verbreitet. Wie der Name schon sagt, setzt man den Fuß mit der Ferse auf, bevor er nach vorne abgerollt wird. Dieser Stil ist am wenigsten anstrengend, man kann sich allerdings durch die Positionierung des Körperschwerpunkts selbst etwas bremsen und hat auf unebenem Gelände einen etwas unsicheren Tritt.

Der Mittelfußlauf

Beim Mittelfußlauf tritt man mit der Fuß-Außenseite auf, bevor man auf dem Vorderfuß abrollt. Dadurch wird der Fuß gleichmäßig belastet, allerdings kann die Fuß-Außenkante überlastet werden.